Ablauf

Der Gottesdienst beginnt mit einer Ankommensrunde. Das gibt uns die Möglichkeit, am Leben der anderen Anteil zu nehmen. Hier ist der Raum, Sorgen und Nöte, aber auch Freuden miteinander zu teilen. Hier kann man “Dampf ablassen”, um dann entspannter in die Andacht gehen zu können.
Nach einem abschließenden Gebet gehen wir in den Andachtsraum.

Zur Einstimmung hören wir etwa 10-15 Minuten besinnliche Musik: mal klassisch, mal modern, je nach Wunsch.

In der nachfolgenden ruhigen Zeit ist Gelegenheit für persönliche Gebete. Hier ist auch der Platz für ein Eingangsgebet um Schutz und Führung durch Gott und einer Belehrung für die “Armen Seelen”.

Anschließend folgt ein Lobpreisteil, in dem wir einige geistliche Lieder singen.

Im Anschluss daran lesen wir einen Abschnitt aus der Bibel vor, meist dem Neuen Testament, der durch “zufälliges Aufschlagen” ausgesucht wird, und tauschen uns reihum über das Gelesene aus.

Nun bilden wir eine Händekette – Symbol für die Gemeinschaft der Gemeinde und mit Christus und dabei auch Sammlung der geistigen Energie – , sprechen gemeinsam das “Vater Unser” und gehen in die Stille, um uns zu sammeln und in persönlichen Kontakt mit Gott zu kommen, IHN um Verzeihung oder Hilfe zu bitten usw.

Danach lösen wir die Händekette, um Gott die Möglichkeit zu geben, mit uns nach Seinem Willen in Kontakt zu kommen, z.B. durch Belehrungen, Bilder, Stärkung, Heilung, Ruhe etc.

Danach sprechen wir über die Erfahrungen der Einzelnen während der Händekette.

Ein Gebet und ein Loblied bilden den Abschluss der Andacht.

Der Gottesdienst dauert – inkl. Ankommensrunde – in der Regel etwa 3 Stunden und findet einmal pro Woche statt.

Der beschriebende Ablauf ist allerdings nur ein grober Leitfaden, an dem wir uns “entlang hangeln”. Währenddessen versuchen wir, achtsam mit den Empfindungen und “Befindlichkeiten” der Teilnehmer umzugehen um dadurch für Gott und Seine Helfer den Freiraum zu schaffen, den Gottesdienst anders zu gestalten.